Astrologen
Als Astrologen bezeichnet man Menschen, die anhand von Konstellationen der Tierkreiszeichen und Positionen diverser Himmelskörper zum Zeitpunkt der Geburt ein Persönlichkeitsbild erstellen können. Die Ursprünge des „Sterndeutens“ gehen bis in das vierte Jahrhundert vor Christus zurück. In jetziger Zeit unterscheidet man die westliche Astrologie, die indische, die chinesische und die altamerikanische Astrologie.
Für einen Astrologen der westlichen Astrologie sind das Horoskop, ein Radix, die Aspekte von Sonne, Mond und Planeten sowie Häuser und Felder sehr wichtige Komponenten. Hieraus wird errechnet, welche persönlichen Eigenschaften ein Mensch hat und welche Gegebenheiten ihn auf seinem Lebensweg erwarten. In der Regel spielen für diese Analyse das Geburtsdatum, die Geburtszeit und der Geburtsort eine große Rolle. Die chinesische Astrologie hingegen stützt sich auf den Kalender, dessen Tage einer bestimmten Deutung unterliegen. Auch basiert die chinesische Astrologie auf der Fünf-Elemente-Lehre.
Astrologen sind in ihrer Eigenschaft als Zukunftsseher lange Zeit verspottet und geschmäht worden. Auch heute noch polarisiert die Astrologie und spaltet die Menschen in zwei Lager. Trotzdem die heutige Astrologie inzwischen mehr auf Wissen als auf Glauben basiert, haben es Astrologen in einer wissenschaftlich orientierten Welt nicht leicht. Darüber hinaus sorgen selbsternannte Astrologen oft für Missstimmung, weswegen viele Menschen die gesamte Zunft der Astrologen sehr zu unrecht als Scharlatanerie bezeichnet. Gleichwohl lassen sich durch Astrologie dominante Lebensab- und -einschnitte klar definieren. Ein erfahrener und versierter Astrologe kann demnach durchaus begleitend tätig werden, in dem er zukünftige Planetenkonstellationen im Voraus erkennt und somit vorbeugend damit einhergehende Hindernisse erklärt. Darüber hinaus unterziehen sich ernstzunehmende Astrologen entsprechenden Schulungssystemen und Weiterbildungen.