Sternzeichen

Die Sternzeichen, auch Tierkreiszeichen genannt, entstanden durch die Teilung der Ekliptik.

Die Ekliptik ist die Bahn, die die Sonne im Laufe eines Jahres beschreibt. Diese Bahn wurde in 12 gleiche Abschnitte unterteilt. Der Zodiak, der „Kreis von Lebewesen“, durchläuft den Bereich der Sternbilder. Doch mittlerweile stimmen Tierkreiszeichen und gleichnamiges Sternbild nicht mehr überein, weil sich deren Position im Lauf von Jahrtausenden ändert. Wenn also zum Beispiel heute die Sonne im Widder steht, bewegt sie sich eigentlich durch das Sternbild der Fische.

Der Tierkreis mit seinen Sternzeichen ist die Grundlage für die Horoskop-Erstellung. Welches Sternzeichen der Mensch hat, hängt davon ab, wo die Sonne am Tag seiner Geburt stand. Der Aszendent, ein zweiter wichtiger Faktor im Horoskop, wird durch die Geburtsstunde und den Geburtsort bestimmt. Der Übergang von einem Sternzeichen ins nächste findet üblicherweise zwischen dem 19. und dem 22. Tag eines Monats statt. Der genaue Zeitpunkt, der in vielen Büchern beschrieben wird, ist nicht immer korrekt, da nicht jedes Jahr 365 Tage hat. Der Tierkreis beginnt mit dem Widderzeichen im März/April, danach folgen Stier, Zwilling, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann und Fische. Jedes Sternzeichen ist einem bestimmten Symbol zugeordnet. Zusätzlich sagt das Sternzeichen etwas über den Charakter und das Verhalten eines Menschen aus. Die typischen Charakteristika sind jedoch keine neuzeitliche Erfindung, sondern seit Jahrtausenden überliefert. Die Sternzeichen werden außerdem mit den vier Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft verwoben. So sind die Sternzeichen Skorpion, Fische, Krebs dem Wasserelement, Schütze, Löwe, Widder dem Feuerelement, Zwilling, Waage, Wassermann dem Luftelement und Steinbock, Jungfrau, Stier dem Erdelement zugeordnet.